Der Goggolori

Eine bairische Mär
Der Goggolori
Eine bairische Mär

Zum Theaterstück

Bauer Irwing schließt einen Pakt mit dem Kobold Goggolori: Von allem soll ihm der mächtige Naturgeist im Überfluß schenken. Dafür verspricht ihm der Bauer jeweils den ersten Teil davon: Ernteeintrag, Vieh – und Glück. Als der Kobold auch Irwings Tochter Zeipoth als Tribut fordert, weigert sich der Bauer. Seine Frau ruft die Ullerin zur Hilfe, die mit dunklen Mächten im Bund ist. Ein zerstörerischer Kampf magischer Gewalten bahnt sich an: Vor der Kulisse des Dreißigjährigen Krieges kämpfen schwarze und weiße Magie und das Christentum erbittert um eine Seele. Es liegt schließlich an Zeipoth, den Goggolori zu erlösen – aber was wird es sie kosten?
Seit seinem Erscheinen 1984 ist Michael Endes Geschichte um den Pakt mit dem Goggolori eine der meistgespielten deutschsprachigen Opern nach dem Zweiten Weltkrieg.


Informationen

  • Veröffentlichungsdatum: 1984
  • Theaterrechte über:
    AVA international GmbH
    Autoren- und Verlagsagentur
    Seeblickstr. 46
    82211 Herrsching/ Breitbrunn
    Tel.: 08152/ 983 999
    Fax: 08152/ 3076
    Email: info (at) ava-international.de
    www.ava-international.de

Pressestimmen

Mit diesem Stück ist Michael Ende einmal mehr ein Wurf geglückt, diesmal ein theatralischer, denn hier stimmt nicht nur die sprachliche Gestaltung, sondern auch die Dramaturgie. Aktionsgeladene Szenen wechseln sich wohldosiert mit lyrisch-empfindsamen Momenten ab, drastisch derbe Komik steht kontrapunktisch gegen heidnisch-religiöse Mystik.
Mittelbayerische Zeitung Regensburg
Nimmt man das Ganze als theatralisches Ereignis, als pralles, deftig-derbes, elementares und urständiges Theater - so ist ein großer Wurf gelungen.
TZ München
Ungeteilter Jubel für ein musikalisches Volksstück. Es gibt wieder seriöse Partituren voll mit Ohrwürmern.
Süddeutsche Zeitung
Ein Werk, das eindrucksvolle Wirkung macht.
Münchner Merkur


Erstaufführung

03.02.1985, Staatstheater am Gärtnerplatz, München. Regie: Friedrich Meyer-Oertel, Musikalische Leitung: Tristan Schick. Musik von Wilfried Hiller.