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24. März 2011 - 19:43

„Was spiegelt sich in einem Spiegel, der sich in einem Spiegel spiegelt?“ Diese Grundfrage aus der Zen- Meditationspraxis liegt Michael Endes surrealer Geschichtensammlung "Der Spiegel im Spiegel" zugrunde. Und tatsächlich: wo im Zen vom "weglosen Weg" und "torlosen Tor" die Rede ist, finden sich im "Spiegel im Spiegel" unerhörte Geschichten voller illustrer, mythischer Figuren, die aus ihrem ganz eigenen Kosmos von der Schönheit, aber auch der Vergeblichkeit des Lebens und seinen Bemühungen erzählen.
Als bildliche Vorlagen dienten Michael Ende die surrealen Gemälde seines Vaters Edgar Ende, die einen wesentlichen Einfluss auf das Gesamtwerk Michael Endes hatten.
„Der Spiegel im Spiegel“ liegt nun bei steinbach sprechende bücher als Hörspiel vor, kongenial vertont durch die Künstlergruppe Mediabühne (www.mediabuehne.de).

22. Februar 2011 - 14:31

Das Düsseldorfer Marionetten-Theater hat sich das literarische Werk von Michael Ende zum Schwerpunkt gemacht und bereits zahlreiche Werke von ihm für die Marionettenbühne adaptiert. Zum Repertoire des Theaters gehören u.a. „Norbert Nackendick“, „Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“, „Das Gauklermärchen“, „Momo“ und die beiden jüngsten Inszenierungen „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ und „Jim Knopf und die Wilde 13“.

16. Februar 2011 - 19:13

Michael Endes Kinderbuchheld „Jim Knopf“ feierte letztes Jahr einen runden Geburtstag – der Roman „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ war vor genau 50 Jahren erschienen.

14. Februar 2011 - 16:58

Wer kann sich daran erinnern? In den ersten Auflagen des Jim Knopf hieß das Land, in dem Li Si Prinzessin war, noch China. In späteren Auflagen erhielt das Reich im Osten einen neuen Namen, und zwar einen Phantasie-Namen. Es heisst seitdem "Mandala". Warum hat Michael Ende "China" in "Mandala" umbenannt? Wer mehr darüber erfahren will, kann einen Bericht dazu in der FAZ lesen.

3. Januar 2011 - 19:16

Lerne die Kunstwerke des Vaters von Michael Ende kennen! Auf der Webseite www.edgarende.de kannst du die geheimnisvollen Bilder entdecken. Edgar Ende zog sich zur Bildfindung zurück in einen verdunkelten Raum und wartete so lange, bis das Bewusstsein die Kontrolle über sein Denken verlor und sich ein Zustand der Absichtslosigkeit einstellte. Die Bilder, die sich dann vor seinem inneren Auge einstellten, skizzierte er dann mit raschen Zügen auf einem kleinen Skizzenblock.

21. Dezember 2010 - 11:06

Der Spiegel im Spiegel. Edgar und Michael Ende. Neue Sonderausstellung im Hällisch-Fränkischen Museum Schwäbisch Hall

„Der Spiegel im Spiegel“ lautet der Titel eines Buches von Michael Ende, das er seinem Vater Edgar (1901-1965) widmete. Darin versuchte der Sohn in Worten das auszudrücken, was sein Vater mit den Mitteln der Malerei dargestellt hatte. Eine Reihe phantastischer Kurzgeschichten entstand, die für den Leser ebenso vieldeutig und geheimnisvoll bleibt wie die Bilder des Vaters.

28. September 2010 - 14:01

In dem Münchner Schloß Blutenburg gibt es ein kleines, sehr schönes Museum zu Michael Ende, eingerichtet von der Deutschen Jugendbuchbibliothek. Leider ist es viel zu wenig bekannt. Wer mehr darüber erfahren will, findet in diesem Artikel zusätzliche Informationen:
Artikel: Michael Ende-Museum in München

28. September 2010 - 13:54

Die wissenschaftliche Tagung "Michael Ende Intermedial", die vom 21. bis 23. Januar 2011 im Filmmuseum Düsseldorf stattfinden wird, widmet sich den Adaptionen von Michael Endes literarischem Werk in Medien wie (Puppen-) Theaterstück, Film, Kinderoper, Hörspiel und Hörbuch. Organisiert wird die Tagung von der Lehr- und Forschungsgruppe „Kinder- und Jugendliteratur Intermedial“ am Institut für Germanistik der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf in Kooperation mit dem Düsseldorfer Filmmuseum.

28. September 2010 - 13:40

Roswitha Quadflieg hat Michael Endes Roman Die unendliche Geschichte seine zweifarbige Gestalt verliehen und die Vignetten gemalt. Ursprünglich hatte sie Malerei, Illustration, Grafik und Typografie studiert und dann als freie Künstlerin gearbeitet, bevor sie eine erfolgreiche Schriftstellerin wurde. In der Badischen Zeitung vom 28. September 2010 ist mehr über die Autorin  zu erfahren.
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8. September 2010 - 16:00

Interessante Entdeckung im Internet, auch wenn der Aufsatz aus dem Jahre 2009 stammt: Der Schriftsteller Martin Beyer hat einen interessanten Essay über Michael Endes Reich der Imagination veröffentlicht. Titel: Phantásien ist keine Falle. Sehr lesenswert! Bitte lesen unter:

http://www.titel-magazin.de/artikel/209/6628.html